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Sammlungen Iwalewahaus
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Suchauftrag: Suchwort: Belachew, Girma
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1. Objekt
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Bestand:
Systematik (Haupt):
Inventarnummer:
Bild:
Kleinbild
Künstler/Verfasser:
Titel:
Ort:
Inhalt:
Die Darstellung ist in 35 Bildfelder unterteilt; dabei sind oben und unten je drei Reihen zu fünf Feldern und die beiden mittleren Reihen mit je einem kleinen Feld am Seitenrand und einer großen Hauptszene im Zentrum.
Alle Bildfelder sind gemeinsam von zwei gemalten Rahmen in blau und rot umgeben; die einzelnen Bildfelder sind durch eine gemalte, kordelartig gedrehte Rahmung in rot-grün voneinander getrennt.
Zudem hat jede Einzeldarstellung ein weißes Beschriftungsband (arabische Schriftzeichen).

Beschreibung der einzelnen Bildfelder von links oben nach rechts unten:

1.1.: vier Figuren: ein Mann mit geschulterter Ziege, vorne drei bartlose Figuren, eine gießt Wasser aus einem Krug in eine Schüssel. Hinten: ein Drachenkopf blickt aus der Höhle. Dieser raubte dauernd Vieh und soll getötet werden.
Der Mann mit Ziege ist Agabo, der unter der Bedingung, König zu werden, den Drachen töten will.

1.2.: Agabo einigt sich mit dem Volk. Ein älterer, bärtiger Mann und ein jüngerer, bärtiger Mann reichen sich die Hände. Rechts daneben eine Frau mit gekreuzten Armen, darüber ein Kinderkopf. Links zwei Figuren und angedeutete Köpfe einer größeren Menschenmenge.

1.3.: Neben einem Baum stampft eine Frau etwas in ihrem Mörser. Links davon eine hockende und eine stehende Figur mit teilweise verhülltem Gesicht, die ihr zureichen. Agabos Frau stampft Baumblätter und bereitet ein Gift für den Drachen.

1.4.: Ein bärtiger Mann (= Agabo) füttert eine Ziege mit dem Giftbrei, davor wiegt seine hockende Frau sein Kind in den Armen. Rechts steht ein Kochtopf auf dem Feuer.

1.5.: Ein bärtiger Mann (= Agabo) hat die Ziege geschultert; neben ihm steht seine Frau mit dem auf den Rücken gebundenen Kind (= Tochter Makeda)

2.1.: Eine Figur gießt Wasser in eine Schüssel; die Frau links mit dem Kind auf dem Rücken wäscht ihr Gesicht. Dahinter steht ein bärtiger Mann (= Agabo) mit der Ziege auf dem Arm; rechts: der Drachen schnappt nach der vergifteten Ziege.

2.2.: Eine große Menschenmenge schaut gespannt und erschrocken; der Drache wird getötet.

2.3.: drei bärtige Männer sitzen nebeneinander. Der Mittlere ist durch Schwert und Krone hervorgehoben. Agabo wird aus Dank zum König gemacht.

2.4.: Links zwei bärtige Männer, rechts ein bärtiger Mann mit Krone, eine unbärtige Figur mit Krone, im Hintergrund eine dunkelhäutige Figur mit Schwert. Agabo stellt seine Tochter Makeda vor.

2.5.: Eine unbärtige Figur mit erhobenen Armen (Trauergestus) sitzt an einem Bett; darum stehen mehrere bärtige Männer. Davor ein Wasserkrug in einer Schüssel. Makeda beweint ihren toten Vater.

3.1.: fünf Figuren: vorne flankieren zwei bärtige Männer eine unbärtige Gestalt mit Kopftuch und vor der Brust gekreuzten Armen. Über diese Figur halten zwei weitere Figuren eine Krone. Makeda wird zur Königin von Saba gekrönt.

3.2.: zwei bärtige Männer fahren in einem Boot übers Meer; es sind Händler aus Jerusalem.

3.3.: drei Figuren: links: bärtiger Mann mit erhobenem Zeigefinger; mittig: dunkelhäutige, bartlose Figur hält weißen Gegenstand (Brief?) in der Hand. Rechte, bekrönte, bartlose Figur deutet nach links. Vor ihr liegt ein Löwe. Die Königin von Saba schickt Weihrauch an König Salomon.

3.4.: wie 3.2., weißes Päckchen aus 3.3. mit an Bord. Rückreise nach Jerusalem.

3.5.: drei Figuren, links: bärtiger Mann mit Flasche, hält oben beschriebenes Päckchen hoch. Rechts: gekrönter, bärtiger Mann; hinter ihm bärtiger Mann mit Schwert. Weihrauchübergabe an König Salomon.

4.1.: zwei bärtige Männer mit Schwertern; eine unbärtige, gekrönte Figur auf einem Reittier; davor schreiten zwei Löwen. Königin von Saba reist nach Jerusalem.

4.2.: Die in 4.1. geschilderte Gesellschaft steht vor einem Prachtbau (Palast).

5.1.: In 4.1. beschriebene Gesellschaft steht vor bekröntem, bärtigen Mann (= Salomon). Dieser begrüßt per Handschlag bekrönte, unbärtige Figur (= Königin von Saba).

5.2.: Gemeinsame Tafelrunde der genannten Personen.

6.1.: Salomon und Königin von Saba diskutieren; er fragt, ob sie mit ihm schläft.

6.2.: Königin von Saba reist mit Gefolge und Löwen wieder ab.

6.3.: zwei weibliche Gestalten mit kleinen Kindern auf den Armen, rechts= Königin von Saba, links ihre Dienerin; beide wurden von Salomon geschwängert.

6.4.: Kinder spielen mit Ball und Schlägern (Art Hockey).

6.5.: Königin von Saba spricht mit ihrem Sohn, zeigt ihm eine blaue Tafel.

7.1.: Sohn der Königin (= David) reitet mit Gefolge nach Jerusalem.

7.2.: Alle überqueren das Meer zu König Salomon.

7.3.: David und Begleiter treffen am Palast ein.

7.4.: sieben Figuren, rechts bärtiger Mann (= Salomon) mit David.

7.5.: drei Figuren; zwei unbärtige, jüngere Figuren und ein alter, ergrauter, bärtiger Mann. Die Söhne Salomons in der Schule. David übernimmt die Bundeslade.

8.1.: David zurück bei seine Mutter.

8.2.: Krönung Davids; er und Königin von Saba sitzen sich redend gegenüber, rechts vorne ein Löwe.

8.3.: wie 8.2., aber beide mit runden, weißen Tafeln, auf denen je ein Löwe abgebildet ist. Übergabe der Staatssiegel an David.

8.4.: Auf dem Bett liegende, bartlose Gestalt, umringt von bärtigen Männern = Tod der Königin von Saba.

8.5.: zwei bekrönte, bärtige Männer neben Säulenmonument.
= König Salomon und David als Menelik, der erste.

Mittlere Hauptszene:
Rechteckiges, oranges Feld mit roten, blütenartig gereihten Tupfen, in den Eckzwickeln je ein Cherubin. Darin ein Rundmedaillon mit Ziereinfassung. Szene: eine bekrönte Person (Königin von Saba) mit Gefolge und Löwen fährt im Boot übers Meer. Das Boot ist umringt von Fischen.
Kontext:
Beschriftung im Bild:
unten, zweites Feld von rechts: Girma B.
Material:
Öl auf Leinwand
Technik:
Pinselmalerei
Maße (h x b x t cm):
100,0 x 49,5
Literatur:
Iwalewa-Haus (Hrsg.): Populäre Malerei und politische Plakate aus Äthiopien, Bth. 1982
Hecht, Dorothea: Malerei in Äthiopien, in: Moderne Kunst aus Afrika, Berlin 1979, S. 56 ff
2. Objekt
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Bestand:
Inventarnummer:
Künstler/Verfasser:
Titel:
Ort:
Inhalt:
Die Darstellung wird von einen ca 1 cm breiten, roten, gemalten Rahmen umgeben. Nach innen schließt sich ein weiterer, ca 1 cm breiter in Weiß, Rot, Gelb und Grün gemalter Rahmen an, der wie eine gedrehte Kordel wirkt und gleichzeitig die Darstellung in zwei Bildfelder unterteilt.
Links: Der heilige Geist bringt den Tieren die Friedensbotschaft.
Oben mittig in Frontalansicht eine weiße Taube mit geöffneten Flügel und Heiligenschein. Über ihr ein kurzes Sprichband. Vom Körper der Taube gehen gelbe, rotgeränderte Strahlen aus, die mit Schriftzeichen versehen sind. Mittig sitzt eine Tiergesellschaft um einen hufeisenförmigen Tisch mit gemusterten Tischtuch. Auf dem Tisch stehen Obst gefüllte Körpe; die Tiere selbst halten Trinkbecher in ihren Pfoten, bzw Hufen und unterhalten sich. Den zentralen Platz an der Tafel nimmt der Löwe ein; seitlich schließen sich eine Antilope, ein Rind, ein Zebra, ein Affe und weitere Raubkatzen an. Innerhalb des Tischrandes steht ein Affe in schwarz-weißem Fell; ein geöffnetes Buch liegt vor ihm, in dem er entweder schreibt oder aus dem er vorliest.
Etwas oberhalb und seitlich vom Tisch steht links und rechts je ein Affe mit Fackel.
Unten rechts bringen zwei aufrechtstehende Tiere (Affen ?) je einen Obstkorb auf ihren Hüften heran.
Links unten liegt der Teufel mit Hörnern und krallenbewehrten Flügeln auf dem Rücken. Er blickt verzweifelt und legt den linken Zeigefinger an seine Lippen. Seine rechte Hand umgreift einen Dreizack. Über die Schulter hat er eine rosa-weiße Schlange gelegt. Sein Schwanzende spaltet sich in zwei Schlangenköpfe.
Rechts: Der Teufel hat Feindschaft unter den Tieren gesät. Oben mittig thront der eben beschriebene Teufel in Frontalansicht und erfreut sich an seiner Tat. Links und rechts steht je ein Baum, auf die sich die Affen geflüchtet haben. Der linke, schwarz-weiße Affe hält ein roteingebundenes Buch mit einem goldenen Kreuz auf den Buchdeckel. Vor dem Teufel breitet sich eine leuchtend gelb-grüne, bzw. orange Hügellandschaft aus, in der die Raubkatzen über alle anderen Tiere herfallen und sie töten. Rechts oben fliegt der Heilige Geist in Form der weißen Taube nach rechts weg.
Beschriftung im Bild:
rechts unten: Girma B.
Material:
Öl auf Leinwand
Technik:
Pinselmalerei
3. Plakat
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Bestand:
Systematik (Haupt):
Referenznr.:
Ausstellungen:
Institution:
Iwalewa-Haus, Universität Bayreuth
Datierung:
Künstler/Verfasser:
Schaffensort:
Ort:
Titel:
Maße (h x b x t cm):
60,3 x 41,0
Bild:
Kleinbild


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