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Sammlungen Iwalewahaus
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Suchauftrag: Suchwort: El Loko
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1. Plakat
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Bestand:
Systematik (Haupt):
Referenznr.:
Ausstellungen:
Institution:
Iwalewa-Haus, Universität Bayreuth; Kunsthalle Wien; Kunstverein Aalen; Museum der Weltkulturen, Frankfurt am Main
Datierung:
Künstler/Verfasser:
Ort:
Titel:
Inhalt:
Horror als Subgenre der großen Erzählungen über das Böse hat keine klar definierbaren Grenzen, und doch zieht sich die Schreckensproduktion geradezu leitmotivisch durch die verschiedensten Kulturen und Epochen: von den einen als Tabubruch gefeiert – von den anderen als Quelle zivilisatorischer Entgleisungen argwöhnisch beäugt. Das Thema des Bösen ist riesig. Es wurde über Jahrhunderte diskutiert, verhandelt und ausgelegt – von Theologen, Philosophen, Politikern, Erzählern und Künstlern – in Afrika wie anderswo in der Welt. Und gäbe es das Böse nicht, wir müssten es wahrscheinlich erfinden, denn keine Moral ließe sich ohne den Bezug zu einem – wie auch immer gearteten – „ Anderen des Guten″ etablieren. Insofern gehört das Böse zum Guten wie das Hässliche zum Schönen und das Fremde zum Eigenen. Ihre Bilder konstituieren sich immer schon in Opposition zum jeweils Anderen, und ihre Inszenierung ist Teil der Dramaturgie einer jeden Kultur.

Africa Screams unternimmt einen Streifzug durch die alten und neuen Mythologien Afrikas, auf den Spuren des Bösen und des Schreckens, des Hässlichen und der Angst, die sich seit dem Siegeszug der Videotechnologie in immer fantastischeren Bildern und Erzählungen Bahn brechen und damit auch die Schattenseite der Moderne in den Blick nehmen: die Expansion der okkulten Ökonomien, die Metaphern der Hexerei, des Kannibalismus und der Zombifizierung. Ausstellung und Buch sind ein erster Versuch, eine Kunst- und Kulturgeschichte des Bösen und des Schreckens für Afrika zu entwickeln – und zwar in den verschiedensten Medien und Künsten: vom Ritual und Maskenwesen über den Bereich der Populärkultur (Comics, Horrorvideos, Kalenderdrucke, Videoposter) bis hin zur Auseinandersetzung mit dem Schrecken und dem Unheimlichen in der zeitgenössischen Kunst. (Quelle: Iwalewa-Haus, Bayreuth)
2. Plakat
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Bestand:
Systematik (Haupt):
Referenznr.:
Ausstellungen:
Institution:
Museum der Weltkulturen, Frankfurt am Main
Datierung:
Künstler/Verfasser:
Ort:
Titel:
Inhalt:
Horror als Subgenre der großen Erzählungen über das Böse hat keine klar definierbaren Grenzen, und doch zieht sich die Schreckensproduktion geradezu leitmotivisch durch die verschiedensten Kulturen und Epochen: von den einen als Tabubruch gefeiert – von den anderen als Quelle zivilisatorischer Entgleisungen argwöhnisch beäugt. Das Thema des Bösen ist riesig. Es wurde über Jahrhunderte diskutiert, verhandelt und ausgelegt – von Theologen, Philosophen, Politikern, Erzählern und Künstlern – in Afrika wie anderswo in der Welt. Und gäbe es das Böse nicht, wir müssten es wahrscheinlich erfinden, denn keine Moral ließe sich ohne den Bezug zu einem – wie auch immer gearteten – „ Anderen des Guten″ etablieren. Insofern gehört das Böse zum Guten wie das Hässliche zum Schönen und das Fremde zum Eigenen. Ihre Bilder konstituieren sich immer schon in Opposition zum jeweils Anderen, und ihre Inszenierung ist Teil der Dramaturgie einer jeden Kultur.

Africa Screams unternimmt einen Streifzug durch die alten und neuen Mythologien Afrikas, auf den Spuren des Bösen und des Schreckens, des Hässlichen und der Angst, die sich seit dem Siegeszug der Videotechnologie in immer fantastischeren Bildern und Erzählungen Bahn brechen und damit auch die Schattenseite der Moderne in den Blick nehmen: die Expansion der okkulten Ökonomien, die Metaphern der Hexerei, des Kannibalismus und der Zombifizierung. Ausstellung und Buch sind ein erster Versuch, eine Kunst- und Kulturgeschichte des Bösen und des Schreckens für Afrika zu entwickeln – und zwar in den verschiedensten Medien und Künsten: vom Ritual und Maskenwesen über den Bereich der Populärkultur (Comics, Horrorvideos, Kalenderdrucke, Videoposter) bis hin zur Auseinandersetzung mit dem Schrecken und dem Unheimlichen in der zeitgenössischen Kunst. (Quelle: Iwalewa-Haus, Bayreuth).
3. Plakat
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Bestand:
Systematik (Haupt):
Referenznr.:
Ausstellungen:
Institution:
Iwalewa-Haus, Universität Bayreuth
Datierung:
Künstler/Verfasser:
Schaffensort:
Ort:
Titel:
Inhalt:
Die Ausstellung war einem der bedeutendsten in Deutschland lebenden Künstler afrikanischer Herkunft gewidmet und gab – in Gestalt einer Retrospektive – einen exemplarischen Überblick über die verschiedenen Schaffensperioden und Werkzyklen. EL Loko wurde 1950 in Pédakondji, Togo geboren und absolvierte zunächst eine Ausbildung als Textildesigner in Accra, Ghana. Von 1971 bis 1976 studierte er mit einem Stipendium des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen Malerei, Grafik und Bildhauerei an der staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf u.a. bei Joseph Beuys. Heute lebt und arbeitet er überwiegend in Köln. EL Lokos Oeuvre erstreckt sich inzwischen über einen Zeitraum von mehr als drei Jahrzehnten und umfasst. Arbeiten der unterschiedlichsten Techniken, Materialien und Genres: von der Grafik und Malerei, über die Plastik, Assemblage, Installation und Performance bis hin zur Fotografie. Diese Vielfältigkeit zeugt vom beständigen Ringen um die künstlerische Form, aber auch von einer sich selbst auferlegten, dauernden Überprüfung der eigenen Epistemologie. EL Loko schöpft aus den Mythen- und Symbolwelten Afrikas ebenso wie aus denen Europas. Seine Arbeiten eröffnen ein Labyrinth an Gesichtern, Tieren und Fantasiegestalten, aber auch an geometrischen und gegenständlichen Formen. EL Loko sammelt die Zeichen, reiht sie an einander und arrangiert sie zu einfachen Texturen, Texten, Collagen, Karten oder imaginären Briefen. Dann tragen sie Titel wie „ Luftpost″, Tanz der Vögel″ oder„unbekannt verzogen″. Oft arbeitet er mit Fundstücken und Applikationen und greift ältere Motive und Werkgruppen wieder auf, um sie in einem neuen Licht sichtbar zu machen. EL Loko hat seine afrikanischen Wurzeln nie geleugnet und er hat sie – wie er selbst betont – mit den Jahren immer deutlicher gespürt. Auch war er stets ein Advokat der Sache Afrikas und doch hatte gerade er unter den europäischen Afrikabildern und Klischees zu leiden, vor allem unter der Definitionsmacht über das, was als afrikanisch gelten soll und was nicht. Die Apologeten des Authentischen haben in seinem Werk gerne den Verlust an Reinheit und Ursprünglichkeit beklagt. Doch haben sie damit letztlich nur die eigene, ins Neoprimitivistische gewendete Ver-Änderung″ perpetuiert. EL Loko ging es nie um „ afrikanische″ Kunst – es ging ihm immer um „ Kunst″ – ohne geografische oder andere, essenzialistische Stigmatisierungen – und es ging ihm darum, in seiner Kunst auch Themen, Fragen und Motive aus Afrika aufzugreifen, zu vermitteln und zu kommentieren. (Quelle: Iwalewa-Haus, Bayreuth)
Maße (h x b x t cm):
DIN A1
Bild:
Kleinbild
4. Plakat
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Systematik (Haupt):
Referenznr.:
Ausstellungen:
Institution:
Kunstverein Aalen; Stadt Aalen; Iwalewa-Haus, Universität Bayreuth
Datierung:
Künstler/Verfasser:
Ort:
Titel:
Inhalt:
Horror als Subgenre der großen Erzählungen über das Böse hat keine klar definierbaren Grenzen, und doch zieht sich die Schreckensproduktion geradezu leitmotivisch durch die verschiedensten Kulturen und Epochen: von den einen als Tabubruch gefeiert – von den anderen als Quelle zivilisatorischer Entgleisungen argwöhnisch beäugt. Das Thema des Bösen ist riesig. Es wurde über Jahrhunderte diskutiert, verhandelt und ausgelegt – von Theologen, Philosophen, Politikern, Erzählern und Künstlern – in Afrika wie anderswo in der Welt. Und gäbe es das Böse nicht, wir müssten es wahrscheinlich erfinden, denn keine Moral ließe sich ohne den Bezug zu einem – wie auch immer gearteten – „ Anderen des Guten″ etablieren. Insofern gehört das Böse zum Guten wie das Hässliche zum Schönen und das Fremde zum Eigenen. Ihre Bilder konstituieren sich immer schon in Opposition zum jeweils Anderen, und ihre Inszenierung ist Teil der Dramaturgie einer jeden Kultur.

Africa Screams unternimmt einen Streifzug durch die alten und neuen Mythologien Afrikas, auf den Spuren des Bösen und des Schreckens, des Hässlichen und der Angst, die sich seit dem Siegeszug der Videotechnologie in immer fantastischeren Bildern und Erzählungen Bahn brechen und damit auch die Schattenseite der Moderne in den Blick nehmen: die Expansion der okkulten Ökonomien, die Metaphern der Hexerei, des Kannibalismus und der Zombifizierung. Ausstellung und Buch sind ein erster Versuch, eine Kunst- und Kulturgeschichte des Bösen und des Schreckens für Afrika zu entwickeln – und zwar in den verschiedensten Medien und Künsten: vom Ritual und Maskenwesen über den Bereich der Populärkultur (Comics, Horrorvideos, Kalenderdrucke, Videoposter) bis hin zur Auseinandersetzung mit dem Schrecken und dem Unheimlichen in der zeitgenössischen Kunst. (Quelle: Iwalewa-Haus, Bayreuth).
Maße (h x b x t cm):
70,0 x 50,0
5. Plakat
Bookmark in die Merkliste übernehmen in den Sammelkorb
Bestand:
Systematik (Haupt):
Referenznr.:
Ausstellungen:
Institution:
Kunsthalle Wien; Iwalewa-Haus, Universität Bayreuth
Datierung:
Künstler/Verfasser:
Ort:
Titel:
Inhalt:
Horror als Subgenre der großen Erzählungen über das Böse hat keine klar definierbaren Grenzen, und doch zieht sich die Schreckensproduktion geradezu leitmotivisch durch die verschiedensten Kulturen und Epochen: von den einen als Tabubruch gefeiert – von den anderen als Quelle zivilisatorischer Entgleisungen argwöhnisch beäugt. Das Thema des Bösen ist riesig. Es wurde über Jahrhunderte diskutiert, verhandelt und ausgelegt – von Theologen, Philosophen, Politikern, Erzählern und Künstlern – in Afrika wie anderswo in der Welt. Und gäbe es das Böse nicht, wir müssten es wahrscheinlich erfinden, denn keine Moral ließe sich ohne den Bezug zu einem – wie auch immer gearteten – „ Anderen des Guten″ etablieren. Insofern gehört das Böse zum Guten wie das Hässliche zum Schönen und das Fremde zum Eigenen. Ihre Bilder konstituieren sich immer schon in Opposition zum jeweils Anderen, und ihre Inszenierung ist Teil der Dramaturgie einer jeden Kultur.

Africa Screams unternimmt einen Streifzug durch die alten und neuen Mythologien Afrikas, auf den Spuren des Bösen und des Schreckens, des Hässlichen und der Angst, die sich seit dem Siegeszug der Videotechnologie in immer fantastischeren Bildern und Erzählungen Bahn brechen und damit auch die Schattenseite der Moderne in den Blick nehmen: die Expansion der okkulten Ökonomien, die Metaphern der Hexerei, des Kannibalismus und der Zombifizierung. Ausstellung und Buch sind ein erster Versuch, eine Kunst- und Kulturgeschichte des Bösen und des Schreckens für Afrika zu entwickeln – und zwar in den verschiedensten Medien und Künsten: vom Ritual und Maskenwesen über den Bereich der Populärkultur (Comics, Horrorvideos, Kalenderdrucke, Videoposter) bis hin zur Auseinandersetzung mit dem Schrecken und dem Unheimlichen in der zeitgenössischen Kunst. (Quelle: Iwalewa-Haus, Bayreuth).
Maße (h x b x t cm):
84,0 x 59,8


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